Montag, 23. Januar 2017

#blimm17 Die Essenz oder "Trends first!"

PROLOG: Bevor ihr diesen Blogpost lest, macht euch bitte nochmal bewusst, wo ihr  hier seid. Im digitalen Wohnzimmer von Frau Piepenkötter. Einer Frau Ende dreißig. Vom Dorf. Ich hab keinerlei berufliche Berührungspunkte mit Design und generell wahrscheinlich keine Ahnung. Aber ich hab ne Meinung und Augen und ich war da auf dieser Messe und hab ein bisschen was gesehen, was ich euch jetzt aus rein subjektiver Sicht als high professionell Interior-Blogpost verkaufen will. Da ihr das hier jetzt immer noch lest, gehe ich davon aus, dass ihr trotz Klärung der ausschlaggebenden Eckpunkte bereit seid, mit mir auf diese Reise zu gehen. Erklärtes Ziel ist wie immer die Weltherrschaft und jetzt gehts los:

 Am vergangenen Samstag war ich mit der Crew von Blogst und einem bunten Haufen Bloggern unterwegs auf der Internationalen Möbelmesse in Köln. Im Rahmen der Blogstlounge 2017 hatten Clara von tastesheriff und Ricarda von 23qmStil einen abwechslungsreichen und interessanten Tag auf der Messe organisiert, bei dem wir bei unterschiedlichen Herstellern "einkehrten" um uns über ihre Produkte/Produktneuheiten zu informieren.
 Darüber hinaus kooperierte die Kölnmesse in diesem Jahr mit zwei absoluten Bloggergrößen, welche jeweils eine Ausstellungsfläche nach ihren Wünschen und Ideen gestalten konnten. Das waren Desiree von Vosgesparis und Holly von Decor8, welche wir natürlich auch besucht habe. Auch hier gab es viel Input in Form von optischer Inspiration und durch die Schilderung individueller Sichtweisen auf das eigene Wohnen und Designentscheidungen.




Mittwoch, 18. Januar 2017

Die schnelle Eingreiftruppe. Heute: Kinderladen-Soße!

Hier mein zweites Rezept der "schnellen Einreiftruppe". Was es damit auf sich hat, und warum wir hier quasi einen niederschwelliges Anspruchsniveau haben list du hier. Jetzt aber zu Rezept Nummer Zwei. Einem Evergreen aus meiner Wochentags-Stress-Alles-Zeitgleich-Küche.

Als meine große Tochter ein Jahr alt war, kam sie in die Krippe. Und das ist grundsätzlich schon sehr besonders, denn es gab an unserem Wohnort, einem sogenannten Vorort der Messestadt Hannover, genau 1 Krippe. Eine einzige Krippe mit einer einzigen Gruppe und 15 Krippenplätzen. Es war eine Elterninitiative, ein sogenannter Kinderladen, und ich hatte das Glück, dort einen Platz zu bekommen.

Im Kinderladen war die Mitarbeit der Eltern fester Bestandteil. Ich habe zum Beispiel regelmäßig alle drei Wochen für die Kinder das warme Mittagessen vorbereitet und alle sechs Wochen die Einrichtung geputzt und die Wäsche gewaschen.


Sonntag, 15. Januar 2017

Pizza mit Chicoree und Birne!

Großer Piepenkötter-Moment. Großer. Großer. Goßer Piepenkötter-Moment.
Ich habe es tatsächlich geschafft. Ehrlich und tatsächlich. Was mir  bei #ichbacksmir trotz zahlreicher Versuche nie nicht gelang (und es lag niemals an mangelnder Motivation) habe ich bei der neuen Mitmach-Aktion von Claretti direkt als Punktlandung vollbracht. Heute habe ich für euch meinen  ersten Beitrag zur #gemüseexpedition!!



Samstag, 14. Januar 2017

Lesestoff zum Wochenende: Schønes Skandinavien!


Auf meinen Buchstapel ganz, ganz oben liegt seit meinem Geburtstag im Dezember das Buch "Schönes Skandinavien" von Kajsa Kinsella. Und weil das ein ausgesprochen schönes Buch ist und mir sowohl Aufmachung als auch Fomat viel Freude bereitet haben, dachte ich, ich könnte es euch ja auf diesem Weg mal mit euch teilen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Piepenkötters Garten. Packen wirs an!

In meiner Bucketlist vom letzten Sonntag habe ich es unter Punkt 5 ja schon angekündigt: In 2017 wird der Garten des Bungalove ein Ganzjahresprojekt. Hier jetzt der "Vorher"-Post.

Piepenkötters Garten. Das was einer DER größten Punkte war, weshalb ich den Bungalove überhaupt und dann halt eben auch so wie er jetzt da steht bauen wollte. Der Ausblick der zu 3/4 nur Landschaft soweit das Auge reicht zeigt (und ein bisschen Hagenburg-Skyline samt Kirchturm) lässt mein Herz echt jeden Tag wieder hüpfen. Die großen Fenster des Wohn-/Ess- und Küchenbereichs, sind dazu da, dass wir möglichst viel vom Ausblick genießen können und ein weitestgehend übergangsloses drinnen/draußen-Wohnen in Grün ermöglicht wird. Das war mein Traum. Ich möchte im Sommer die Türen weit öffnen können und meinen Wohnraum um den Außenbereich erweitern und  auch im Winter noch ordentlich was zum (weit-) gucken haben. Das Ziel ist somit gefühlsmäßig ja schon klar definiert. Grün und ganzjährig ansehnlich.



Was bisher geschah: 

Im letzten Jahr haben wir "nur" den natürlich gewachsenen Kamillewall planiert, das Gelände mit sauteuren so genannten L-Steinen zum Feld hin abgestützt und den Bereich der Terrassen gepflastert...und ja, ich spreche im Plural. Terrassen. Nobel geht die Welt zugrunde. Da die beiden aber quasi übergangslos um die Ecke aufeinander zu laufen, ist es mehr eine Haltungssache, als eine fest stehenden Tatsache.




Jetzt: Planungsphase!

Um das ganze ein bisschen strukturiert angehen zu können, habe ich mir zuerst Gedanken gemacht, wie sich der Garten in "Bauabschnitte" gliedern lässt.

Terrasse1- die Sonnenterrasse: Ein gepflasterter Bereich befindet sich hinterm Haus auf der Längsseite vor den Wohnzimmerfenstern/-schiebetüren. Hier wähne ich mich im diesjährige Sommer schon Cocktail schlürfend eleganten Holzliege..... Könnt ihr es sehen? Ich auch.







Terrasse 2: Der andere Bereich, von mir auch im Rahmen des mir eigenen Größenwahns gern Artrium, Patio oder einfach Innenhof genannt, ist der Bereich zwischen dem Haus und der Garage. Er schließt nach vorne hin mit einem großen Gartentor ab, das mancher ein bisschen knastartig finden mag, aber für uns den eindeutigen Vorteil von Privatsphäre hat. Hier soll ein Outdoor-Essbereich mit großem Tisch und ausreichend Sitzmöglichkeiten für 4/6/8 Personen entstehen und darüberhinaus noch ein Küchenbereich mit Grill etc. (ich frage mich gerade ob ich noch schnell von "Ganzjahresprojekt" zu "Lebenswerk" umschwenke, aber wir lassen das so und scheitern zur Not gemeinsam, okay?)







Der Pool: Es klingt jetzt dekadenter als es ist. "Der Pool" ist ein einfaches Stahlwandbecken (in der Fantasie des Mannes natürlich ein Glasfaserirgendwas-Ungetüm, dass per Kran in unseren Garten einfliegt), dass eingebuddelt und angepflastert wird. Meine Eltern haben sich so vor ein paar Jahren ihre eigene kleine Urlabsoase im Garten geschaffen und ein Pool rückte ganz oben auf unsere Gartenprioritätenliste (nach dem der Mann 8 Monate die Anlage von Schwimmteichen recherchierte und studierte).









An der Ecke, zum Sonnenunterang gerichtet, wäre so ein PolyrattanNestLoungeEiDingsbums mein Traum, wie es in unserem Hotel in Colakli zu finden war. Eine weniger geschützte, aber nicht viel ungemütlichere Variante (die Osten sind fast vergleichar) wären die Waldsofas von Belkes aus dem Sauerland. Jetzt noch 10 Meter Lichterkette und nen Schirmchen-Drink und ich bin eine glückliche Frau. Wäre doch schön, wenn man das Urlaubsgefühl im eigenen Garten etwas verlängern könnte, oder?



Die Rasenfläche: Ich hab jetzt gerade fünf Minuten überlegt, welch eingängigen Namen ich dem Teil des Gartens geben könnte, der hier dann letztlich doch nur unter "ferner liefen" geführt wird. Wir sprechen von allem, was abseits der Terrassen in Richtung (noch nicht vorhandener ) zweiter Gartenmauer liegt. Meine Pläne sind hier etwas leidenschaftloser. Eine begrünte Grenze zum Nachbarn, ein Paar Reckstangen für die Mädchen ( die später Kletterpflanzen und Hängetöpfen Halt geben), ein Auslauf für die Meerschweine, Holzabstellplatz, Rasen. Das wars.
Ein Gartentrampolin, wie wir es bisher immer hatten, fällt aus. Zu Wind anfällig. Schon im letzten, in der geschlossenen Siedlung gelegenen Garten, hob das Trampolin ab und verursachte einigen Sachschaden. Darum haben wir es da am Ende dann versenkt/eingegraben. Das kommt jetzt nicht mehr in Frage, da ich nicht glaube, dass noch all zu viele Trampolinjahre vor uns liegen. Es sei denn als Rehasport für mich und den Mann...
Mein Taum an dieser Stelle wäre ein Bauwagen als Rückzugsort für die Mädels. Das hätte den Vorteil, dass er irgendwann weiterziehen könnte und ich täte dem Bauamt ein Schnippchen damit schlagen, denn auf den letzten drei Metern unseres Grundstücks (in der Tiefe) dürfen wir nichts bauen/aufstellen/pflastern. Ein Bauwagen als mobiles Refugium wäre da ideal.



Die Abschnitte habe ich planungstechnisch noch etwas aufgegliedert und dann in eine Reihenfolge gebracht, die mir, bislang, rein arbeitstechnisch und auch in Bezug darauf, welchen Teil wir übers Jahr wohl als erstes nutzen wollen würden, sinnvoll erschien.

Was mir dieses Mal tatsächlich sehr wichtg ist, ist eine langfristige Planung zu erstellen. Der Garten unseres letzten Hauses würde von uns eher zusammenhang- und planlos beackert und immer je nachdem wieviel Geld so über war oder was es gerad so an Grünzeug im Angebot gab. Dadurch habe ich (ja, den Schuh muss vornehmlich ich geduldiger Engel mir anziehen) etwas verursacht, was der Mann zu gern mit "Baue auf und reiße nieder, dann hast du Arbeit immer wieder!" kommentiert. Halbgare Ideen aus der Hüfte umgesetzt (böse Zungen würden von Pfusch sprechen) und immer wieder der Abriss und Umgestaltung. Das hat uns viel unnütze Arbeit, Zeit und Geld gekostet.

Beim Bungalove nutze ich die ganze bis hierher erworbene Altersweißheit und plane langfristig. Wann steht die Sonne wo? Wo will ich morgens/mittags/nachmittags/abends sitzen? Brauche ich da Lampen? Strom? Welche Pflanzen passen sowohl optisch als auch charakteristisch zu welchen Gehölzen? Und so weiter und so fort. Als erstes muss ich jetzt also einen Plan für den ganzen Garten anlegen. Nur weil ich die Umsetztung Etapppe für Etappe plane, heißt das nicht, dass das für die gesamte Planung geht. Es soll am Ende ja ein stimmiges Ganzes ergeben. Die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte wird manchmal überschneidend sein, denn es macht ja keinen Sinn die kleinen Beete im Innenhof zu bepflanzen und die vier an der Längsseite einen Monat. Der grobe zeitliche Plan steht erstmal.

Bauabschnitt 1: Der Innenhof

Bauabschnitt 2: Die Sonnenterrasse

Bauabschnitt 3: Die Rasenfläche

Bauabschnitt 4: Der Pool

Den Rest des Winters kann ich also damit verbringen, meine Pinterestboards zum Thema Innenhofgestaltung , Outdoorküchen, Pools, Kräutergarten und Gartenbepflanzung zu füllen und mich in Sachen Standorte und Ansprüche von Stauden, Gehölzen usw. auf Stand bringen.

Hat jemand das ultimative Gartenplanungstool auf Lager oder nen tollen Tipp für ein Buch oder nen Blog der sich mit der Neuanlage von Gärten ( wenig tun, viel genießen und so) beschäftigt? Dann her damit.

Ansonsten grab ich mich jetzt erstmal durch das Pin-Universum. Bis dann,

Vanessa

P.S.: Die auf den Bildern ersichtliche Unordnung wurde, selbstredend,  von der Verfasserin EXTRA so dekoriert um später einen größeren Effekt bei der Gegenüberstellung der Vorher- und Nachher-Bilder zu erzeugen. In Wirklichkeit sieht es hier natürlich immer tip top aufgeräumt aus. Innen wie außen. Oben wie unten. Links wie rechts (fast wie beim Loddar Matthäus). Is klar, nech?